Sonntag, 4. Dezember 2011

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MARZONA ARCHIV BERLIN

Die Sammlung Marzona gehört international zu den wichtigsten Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Ein wesentlicher Bestandteil neben Skulpturen, Malereien und Fotografien ist ein Archiv an handschriftlichen, gedruckten, fotografischen und gefilmten Zeugnissen, das aktuell ca. 50.000 Dokumente enthält. An einem Berliner Standort in der Nähe der Neuen Nationalgalerie soll ein Haus entworfen werden. Die Entwurfsaufgabe wird in einer Kooperation mit den Universitäten in New Haven, Budapest, Glasgow, Wien, Neapel und Weimar angeboten und von allen Hochschulen parallel bearbeitet.












Donnerstag, 21. Juli 2011

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CAMPUS.HOME 1.0 BACHELORTHESIS

Im Rahmen der bauhaus.EXPO 09 zum 90jährigen Jubiläum der Gründung des Weimarer Bauhauses plante die Fakultät Architektur mehrere interdisziplinäre Forschungsobjekte auf dem Campus der Bauhaus-Universität zu errichten. Derzeit in Realisation oder bereits fertiggestellt dienen sie nicht nur als Experiment hinsichtlich ihrer Materialitäts- oder Finanzierungskonzepte; auch ihr Entstehungsprozess unter Einbindung von Studenten im Planungs- und Ausführungsprozess sorgen für den Praxiseinsatz in der Architektenausbildung auf dem Campus. Die Professur Entwerfen und Wohnungsbau ist dabei mit einem eigenen bezugsfertigen Experimentalbau vertreten, in dem sich auch die Entwurfsateliers für dieses Projekt befinden. Ob und wie die zuvor beschriebene Methodik auf Bestandsbauten angewendet werden kann, war Gegenstand der Bachelorthesis im Sommersemster 2011. Von der Masterplanung des Campus mit den wiederkehrenden Baufeldern blieben die Bestandsbauten entlang der Belvederer Allee bislang unbehelligt. Inwiefern die Gebäude Belvederer Allee 4 und, in zweiter Reihe liegend, die Bauhausstraße 7b in diese Planung eingebunden werden können, darüber hinaus saniert, ersetzt, an-, um oder aufgebaut, soll und muss in – auch hinsichtlich eines Flächen-, Energie- und Kostenmanagements innerhalb der Universität – Betracht gezogen werden. Innovative Nutzungs- und Finanzierungsmodelle interessieren uns ebenso wie leistungsfähige Grundriss- und Erschließungsstrukturen sowie zukunftsfähige Materialien.






Samstag, 25. Juni 2011

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PHOTOGRAPHIEMUSEUM
bearbeitet von Alexander Utecht und Tilmann Weißinger


LAGEPLAN

Mimmo Jodice ist ein wesentlicher Vertreter der italienischen Gegenwartskunst, der in seinen
Arbeiten hauptsächlich dem Medium der Fotografie verpflichtet ist. Sein aktuelles Lebenswerk
umfasst damit die drei Parameter Produktion, Ausstel- lung und Archiv. Das Archiv hat
mittlerweile einen derartigen Umfang erreicht, dass ein entsprechendes Stiftungsgebäude zur
Aufnahme der künstlerischen Produktion erforderlich ist.


GRUNDRISS ERDGESCHOSS


GRUNDRISS 1 OBERGESCHOSS


GRUNDRISS 2 OBERGESCHOSS


GRUNDRISS UNTERGESCHOSS



PERSPEKTIVE INNENHOF


PERSPEKTIVE FOYER


PERSPEKTIVE SCHLÜSSELRAUM


PERSPEKTIVE ENFILADE


PERSPEKTIVE CAFE I BOOKSHOP


ANSICHT LÄNGS


ANSICHT QUER


SCHNITT SCHLÜSSELRAUM


SCHNITT GESTECKTER RAUM


SCHNITT DURCHGANG
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TUCHMACHERMUSEUM MONSCHAU




AUSSENRAUMPERSPEKTIVE

Der Standort steht im direkten Bezug zur Stadt Monschau und der Rur. Der langgestreckte
und in seiner Fläche beschränkte Bauplatz verlangt nach einer kompakten Form. Diese
ermöglichte es einen großzügigen Außenraum zwischen dem Kunst- und Kulturzentrum
und dem Museum zu generieren.


LAGEPLAN

Der Platz lässt eine Durchwegung zu und lädt mit seinen einladenden Treppen zum Wasser
zum Verweilen ein. Das Museum wächst aus diesem betonierten Platz. Es entsteht ein
Sockelgeschoss aus Beton und Glas. Der Eingang ist eingeschoben. Man betritt das Museum
durch ein dunkler gehaltenes Foyer, am Ende steht der Lichthof. Aufgegriffen wurde hier ein
typisches Monschauer Motiv für repräsentative Bauten. Der Lichthof dient als interne
Erschließung, als Belichtungsquelle und als verbindendes Element, welches sich über die
Geschosse spannt.


ERDGESCHOSSGRUNDRISS MT UMGEBUNG

Der Aufstieg zu den Ausstellungsräumen erfolgt über eine einläufige Treppe im Lichthof.
Es gibt zwei Ausstellungskonzepte, basierend auf der Frage, was wie ausgestellt wird: das
Prinzip „Scheibe“ und das Prinzip „Frei im Raum“. Das erste Geschoss stellt die geschichtlichen
Fakten und Hintergründe der Tuchmacherei in Monschau aus und benötigt viel Wandfläche.
Mit dem Prinzip „Scheibe“ haben wir nichttragende Ausstellungswände konzipiert, welche
ein „Kern“ mit vorgehängtem Ausstellungsband sind. Das Band zieht sich durch das gesamte
Geschoss, begleitetvon einer indirekten Beleuchtung, welche in der Installationsschicht sitzt.
Die eingeschnittenen Ausstellungskästen sind an unsere Lochfassade angelehnt und weisen
eine Objektbeleuchtung auf.


ERSTES OBERGESCHOSS


ZWEITES OBERGESCHOSS


ANSICHT NORD UND SÜD


PERSPEKTIVE FOYER


KONSTRUKTIONSFASSADENSCHNITT


PERSPEKTIVE LICHTHOF


PERSPEKTIVE AUSSTELLUNGSRAUM OG


PERSPEKTIVE MUSEUMSSHOP


SCHNITT LÄNGS MIT ANSICHT


SCHNITT QUER MIT ANSICHT

Das Ausstellungsband wird durch wenige innenbündige Fenster unterbrochen, welche durch
einseitig schräge Leibungen die gezielten Blicke nach draußen inszenieren.Das Ausstellungsband
wird durch wenige innenbündige Fenster unterbrochen, welche durch einseitig schräge Leibungen
die gezielten Blicke nach draußen inszenieren. Anfangs entstehen durch die Scheiben
schmale Räume, durch welche ein mäandrierender Weg durch die Geschichte Monschaus
vorgegeben ist. Die Räume weiten sich auf dem Weg zurück zum Lichthof. Aus dem dunkler
gehaltenen ersten Geschoss erfolgt nun der Aufstieg zur zweiten Ausstellung, welche dem
Prinzip „Frei im Raum“ folgt. Sie hat einen hellen, offenen Grundriss, dessen Zonierung räumlich,
sowie inhaltlich über die Möblierung erfolgt. Die Ausstellung ist multimedial und interaktiv gestaltet.
Der Besucher geht um die Ausstellungsstücke herum und erlebt die Thematik auf diese Weise.
Hier haben wir einen Ausstellungsturm konzipiert, der denselben Kern- vorgehängte-Wand-Aufbau
hat wie die Scheiben im ersten Geschoss. Auch hier gibt es die indirekte Beleuchtung und die
Objektbeleuchchtung in der umlaufen- den Vitrine. Auf jedem Geschoss war es uns wichtig, durch
die Wegführung einen Rundgang durch das Gebäude zu ermöglichen, der von unterschiedlichen
Lichtführungen geleitet wird.


DETAILZEICHNUNG FENSTERLAIBUNG


AUSSTELLUNGSKONZEPT
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ST. LEONHARDSGARTEN BRAUNSCHWEIG

2.0

am 03. november besuchten wir, die studierenden des bachelor-studiengangs architektur
den standort des semesterentwurfes „St. Leonhards Garten“. das ExWoSt-bundesmodellvorhaben
stand derzeit kurz vor dem baubeginn. neben einer führung über die baustelle durch herrn
nebe (tiefbauamt, stadt braun- schweig) gaben uns frau schäfer (referat stadtplanung und
umweltschutz, stadt braunschweig) und herrn rohn (baugruppenkoordinator) einen umfangreichen
einblick in den bisherigen projektverlauf des vorhabens. die exkursion bildete den auftakt
der entwurfsphase des wohnbauprojektes, in der von jedem ent- wurfsteilnehmer ein baustein
in st. leonhards garten entwickelt werden soll. typologisch beschäftigen wir uns dabei erneut
mit reihenhausstrukturen und geschosswohnungsbauten auf der grundlage des gültigen
städtebaulichen mas- terplans „St. Leonhards Garten“.


PERSPEKTIVE


GRUNDRISS REGELGESCHOSS MIT SCHNTIT


ANSICHT MIT FASSADENSCHNITT

ausstellung - realstadt in berlin
der lehrstuhl ist mit zwei großflächigen modellen „St. Leonhards Garten“ und „Stadthaus Weimar“ als förderer an der ausstellung beteiligt.


GESAMTMODELL